Eine liebevoll und poetisch erzählte und gemalte Geschichte um Miteinander und Trennung, um Freude und Trauer, die den Tod als Anfang, als Beginn eines anderen Lebens, zeichnet. Auf einer Wiese am Waldrand leb
...show allten zwei Freunde namens Schmatz und Schmierle. Schmatz war eine kleine Raupe. Sie wohnte in einer schönen Blume. Schmierle war ein Schneck, und er trug sein Haus immer auf dem Rücken mit sich herum. Jeden Morgen, gleich nach dem Erwachen, rüttelte Schmierle ungeduldig an Schmatz Schlafblume und rief: "Steh endlich auf, du Schlafmütze! Die Sonne steht schon am Himmel und wir sollten den Tag nutzen. Hast du dir wenigstens überlegt, was wir heute tun könnten?" Da Schmatz zumeist eine Antwort auf diese Frage wusste, hatten sie eine Menge Spaß zusammen. Bis Schmierle eines Tages vergeblich an der Blume rüttelte und Schmatz verschwunden war.
Vergessen, Verleugnen, Verlieren. Das sind einige der größten Herausforderungen, wenn man mit Demenz konfrontiert wird. Ob als Erkrankter oder Angehöriger, das Leben verändert sich durch die Diagnose. Ehrlich u
...show allnd ohne Beschönigung berichtet Ingrid Schreiner in diesem Buch von ihrem Leben mit zwei an Demenz erkrankten Eltern. Sie erzählt von Momenten der Überforderung, schwierigen Entscheidungen und wertvollen Erinnerungen. Das alles kostet unglaublich viel Kraft und bringt sie manchmal an den Rand der Verzweiflung. Dabei steht sie immer wieder vor der Frage: Wie findet man die richtige Balance zwischen ausreichender Unterstützung der Eltern und dem eigenen Leben?
¿Schilddrüsenkrebs. Aus heiterem Himmel brach die Krankheit über mich herein, die mich auf ihre ganz besondere Weise zum Schweigen bringen sollte. Gleichzeitig erwachte meine innere Stimme und eröffnete mir ein
...show allen neuen Zugang zu mir selbst und zu meinem Leben.¿ Vom Moment der Diagnose bis hin zur Genesung schildert Ingrid Schreiner in Gedichten und Tagebucheinträgen, wie Gefühle der Angst, der Trauer und der Hoffnung wild durcheinandergeraten, schließlich aber zum Stillstand kommen. Sie sieht die Krankheit als Chance für einen Neuanfang. Diese wuchtige Zäsur in ihrer Lebensmitte wird es erlauben, ihr eigenes Leben radikal von dem zu entbürden, was einengt und einen neuen Zugang zu sich selbst und zu ihrem Leben zu finden.
Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit - eine Zeit der Erwartung und neuer Erfahrungen, und diese sind weder niedlich noch eindeutig. Das Werden des Lebens ist zerbrechlich und gewaltig zugleich, und dami
...show allt ist die Schwangerschaft auch eine Zeit für Spiritualität und die Erfahrung, Teil einer Lebenskraft zu sein, die größer ist als menschliche Möglichkeiten. Dieses Buch begleitet Frauen in dieser besonderen Zeit und verbindet damit die Themen "Schwangerschaft" und "Spiritualität". Es öffnet Räume und gibt Worte für die schönen und die belastenden Zeiten der Schwangerschaft und für die Erfahrung, am Werden des Lebens Anteil zu haben.
Die Diskussion Pro und Contra gewinnt ihre besondere Note dadurch, dass beide ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrem Glauben konfrontieren und so zu grundsätzlichen Fragen vorstoßen: Welche Auffassung von G
...show allott und Mensch begründet die jeweilige Entscheidung? Wird unser Menschen- und Gottesbild durch Organspenden in Frage gestellt oder erweitert? Welche Vorstellungen von Individualität und Identität, welche ethischen Argumentationsstränge stecken hinter Ja, Nein, Jein? Entfremden die medizinischen Neuerungen uns von unserer Menschlichkeit oder lassen gerade sie eine neue Nähe zu unserer Begrenztheit und Sterblichkeit zu? Eine Diskussion zweier Menschen, für die das ¿Problem¿ Transplantation keine Theorie geblieben ist.
Altwerden und Altsein ist ein Thema, das Menschen schon immer beschäftigt hat. Auch deswegen, weil es mit sehr gemischten Gefühlen verbunden ist. So sind auch die Texte in diesem Buch ganz gemischter Art: Sie
...show allerzählen von den Freuden des Altseins, aber auch von seiner Mühsal, vom kleinen und großen Glück und von den Zipperlein, die sich einstellen. Dies alles gehört zum Altwerden und am besten geht man damit um, indem man sich mit dem Alter anfreundet. Neben den Geschichten über das Älterwerden erfährt man auch vieles aus interessanten Gesprächen, die Charlotte Breyer mit betagten Menschen geführt hat, ebenso aus Nachlässen und Büchern von klugen Männern und Frauen vergangener Jahrhunderte. Eine Einladung, sich auf eine unterhaltsame Gedankenreise in und durch das Alter zu begeben.