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DAK-Pflegereport 2025 30 Jahre nach Einführung der sozialen Pflegeversicherung: Ist die Pflege sicher und für die Zukunft gewährleistet? Ist das deutsche System der Langzeitpflege in der Lage, die Herausforderungen der demografischen Transformationen zu bewältigen? Die Bevölkerung ist da skeptisch und realistisch zugleich. Wie bereits im Pflegereport 2024 herausgearbeitet, werden weniger Pflegefachkräfte immer mehr auf Pflege angewiesene Menschen zu versorgen haben. Es wird in Zukunft schwieriger sein, geeignete Pflegedienste und Pflegeheime zu finden. Pflege wird (wieder) stärker als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden müssen - und das gerade auch vor Ort. In der 21. Legislaturperiode werden Weichen für die Zukunft der Pflegeversicherung gestellt. Fragen der Finanzierung der Pflegeversicherung und der Begrenzung der Heimkosten stehen in der öffentlichen Debatte und standen im Wahlkampf 2025 im Vordergrund. Es geht aber um mehr und sehr viel Grundsätzlicheres: Wie sichern wir die gesundheitliche und pflegerische Versorgung der Bevölkerung vor Ort? Welche Rolle spielen dabei Care und Case Management-Ansätze? Der DAK-Pflegereport 2025 liefert Analysen, Prognosen und Bausteine für eine zukunftsorientierte Pflegepolitik. "Auch die Bevölkerung ist davon überzeugt: Es braucht einen Reset der Pflegeversicherung. Der DAK-Pflegereport skizziert ein Zielbild für eine koordinierte, vernetzte örtliche Pflege und verbindet es mit dem Konzept PflegestützpunktPlus", so Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit. "Die künftige Pflegereform hat sich, viel stärker als in der Vergangenheit, den Wirklichkeiten der Pflege in den Städten und Gemeinden zu widmen", so Prof. Dr. Thomas Klie, verantwortlicher Studienleiter und Autor des DAK-Pflegereports 2025.
Die vorliegende Aktualisierung vereinigt die beiden Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen“ (1. Aktualisierung 2011) und „Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerz
...alles anzeigenen“ (Entwicklung, Konsentierung & Implementierung 2015). Beide Expertenstandards sind in Wissenschaft und Praxis gut aufgenommen worden. Gleichwohl haben sich die Stimmen aus der Praxis gemehrt, ein gemeinsames Instrument zum Schmerzmanagement in die Hand zu bekommen. Diesem Wunsch konnte die Expertenarbeitsgruppe aus Wissenschaft und Praxis, in der Expertise zum akuten als auch zum chronischen Schmerz gleichrangig vertreten war, nach reiflicher Überlegung und ausführlicher Diskussion folgen. In der gut 15-jährigen Geschichte der Expertenstandards zum pflegerischen Schmerzmanagement zeigt sich offenbar, dass es zunächst notwendig war, die einzelnen Schmerzarten gesondert in den Blick zu nehmen und ihre Spezifika herauszuarbeiten, bevor auf dieser Grundlage ein gemeinsames Instrument geschaffen werden konnte. Die Expertenarbeitsgruppe hat großen Wert darauf gelegt, die Besonderheiten im Management der beiden Schmerzarten im vorliegenden Standard weiterhin hervorzuheben.
Seit September 2021 findet die modellhafte Implementierung des Expertenstandards in 30 Einrichtungen der stationären Altenhilfe, der ambulanten Pflege und der Krankenhausversorgung statt, um Erkenntnisse über P
...alles anzeigenraxistauglichkeit und Akzeptanz des Expertenstandards zu erhalten. Ergebnissvorstellung im Rahmen des 24. Netzwerk-Workshops in Osnabrück vorgestellt und im Anschluss veröffentlicht.