Familiensensibles Entlassungsmanagement

Was Krankenhäuser für die Sicherstellung der häuslichen Pflege tun können. Festschrift zu zehn Jahren Modellprogramm "Familiale Pflege unter den Bedingungen der DRG"

Hrsg.: Katharina Gröning / Brunhild Sander / Ruth von Kamen
39,90 €
  • Verlag: Mabuse
  • Umfang: 350 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2015
  • Bestellnummer: 202233
  • ISBN: 9783863212339
  • lieferbar
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Die Entlassung pflegebedürftiger Menschen aus dem Krankenhaus ist ein kritischer Moment für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen. Im Modellprogramm „Familiale Pflege“ werden seit zehn Jahren Angebote erprobt, die eine familiensensible Überleitung aus dem Krankenhaus nach Hause ermöglichen.
Das Buch analysiert die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Pflege, Generationen- und Geschlechterbeziehungen sowie die familiendynamischen und ethischen Grundlagen einer gelungenen Entlassung aus dem Krankenhaus. Es zeigt, welche Netzwerke geschaffen werden können, damit Pflege in den Familien gelingt.

Inhaltsverzeichnis

Geleitwort
Martin Litsch und Matthias Mohrmann

Vorwort

Neue Herausforderungen im Übergang vom Krankenhaus in die familiale Pflege. Förderprogramm der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK NordWest für Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Schleswig-Holstein
Katharina Gröning, Heinrich Lienker, Brunhild Sander

Teil 1: Familiensensibles Entlassungsmanagement

1 Entlassungsmanagement in der Perspektive von organisationalen Lern- und Bildungsprozessen
Ruth von Kamen

2 Pflegetrainings als Element der Versorgungskontinuität im Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Versorgung
Dorothee Lebeda

3 Hilfsmittelversorgung im Übergang zur häuslichen Pflegesituation
Stephan Seifen

4 Zusammenarbeit zwischen Krankenhaussozialdienst und familialer Pflege im Rahmen des Entlassungsmanagements im Akutkrankenhaus
Corinna Contenius und Susanne Beitmann

5 Das Kompetenzzentrum für Angehörige des KKEL
Thomas Kottowski und Susanne Natinger

Teil 2: Geriatrie und Demenz im Krankenhaus

6 Palliative Care für hochbetagte Menschen
Katharina Heimerl

7 Angehörige in der Gerontologischen Pflege – Dimensionen einer partnerschaftlichen Pflege
Helen Güther

8 Implementierung eines Versorgungskonzeptes von Menschen mit Demenz im Krankenhaus am Universitätsklinikum Essen
Petra Runge-Werner

9 Demenz aktiv begegnen – Die Sicherstellung einer bedürfnisorientierten und ganzheitlichen Betreuung demenzkranker Patienten im Krankenhaus
Michaela Friedhoff und Susanne Johannes

10 Geriatrisch denken, akut behandeln – was Akutkrankenhäuser von der Geriatrie lernen
Ahmad Bransi

11 Geriatrisch denken, akut behandeln aus der Perspektive der Pflege
Adelheid von Spee

Teil 3: Organisation und Schnittstellen

12 Wie Krankenhäuser mit der späten Familie umgehen können. Anregungen zur Organisationsentwicklung
Katharina Gröning

13 Familiale Pflege und EDV
Martina Klewitz

14 Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRGs
Simone Rusch

15 Beratung als zentraler Bestandteil der Sicherstellung von häuslicher Versorgung und das Problem der nicht sichergestellten Pflege
Katharina Gröning

Teil 4: Besondere Herausforderungen

16 Interkulturelle Perspektiven auf Demenz
Hürrem Tezcan-Güntekin

17 Pflege als familiale Entwicklungsaufgabe
Katharina Gröning

18 Studieren und Pflege – Wie der demografische Wandel die Hochschulen berührt
Carina Lagedroste und Yvette Yardley

19 Psychiatrische Pflege an der Grenze? Herausforderungen an den Schnittstellen zwischen Somatik und Psychiatrie
Sonja Bergenthal und Heike Friesel-Wark

20 Die geschlechtertheoretische Perspektive auf Pflege
Sonja Bergenthal und Leona Weigel

21 Die Grenzen der Pflege – Gewalt im häuslichen Pflegealltag
Carina Lagedroste und Yvette Yardley

22 Solidarität im Generationenverhältnis – Altern als gesellschaftliches und familiales Problem?
Anne-Christin Kunstmann

Verzeichnis der Autorinnen und Autoren.

Katharina Gröning
Katharina Gröning, geb. 1957, ist Professorin für Pädagogische Beratung an der Universität Bielefeld. Sie arbeitet seit 1989 als Supervisorin, Organisationsberaterin und Dozentin im Bereich Pflege- und Gesundheitsberufe.
Brunhild Sander, geb. 1957, ist Diplom-Soziologin, seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin im Modellprogramm „Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRG“ an der Universität Bielefeld.
Ruth von Kamen, geb. 1983, ist Diplom-Pädagogin, seit Januar 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRG“ an der Universität Bielefeld, Studium der Pädagogik an der Universität Bielefeld.

 
Brunhild Sander
Brunhild Sander, geb. 1957, ist Diplom-Soziologin, seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin im Modellprogramm „Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRG“ an der Universität Bielefeld.

 
Ruth von Kamen
Ruth von Kamen, geb. 1983, ist Diplom-Pädagogin, seit Januar 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Familiale Pflege unter den Bedingungen der G-DRG“ an der Universität Bielefeld, Studium der Pädagogik an der Universität Bielefeld.
 
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